Heute Morgen wurde bekannt, dass die PKK-Mitbegründerin
Sakine Cansiy, die Vertreterin des Kurdischen Nationalkongresses Fidan Dogan
und die kurdische Aktivistin Leyla Sönmez, gestern Abend im Pariser Büro einer
kurdischen Organisation umgebracht wurden. Die Umstände der Tat machen
deutlich, dass dies ein geplanter und von langer Hand geplanter Mord war.
Beiträge zu den aktuellen Entwicklungen in der Türkei, in der Kurdenfrage sowie zu Debatten der gesellschaftlichen und politischen Linken
Donnerstag, 10. Januar 2013
Mittwoch, 17. Oktober 2012
Eine »Regionalmacht« eskaliert!
Der syrische
Bürgerkrieg und Ankaras Spiel mit dem Feuer
Aus der Zeitschrift Sozialismus*
Syrien ist das schwierigste
Problem für die außenpolitischen Ambitionen der türkischen Regierung. Vor
diesem Hintergrund hatte Ministerpräsident Erdoğan die Gestaltung der
Beziehungen zum Assad-Regime zur »Chefsache« erklärt. In Manier eines
osmanischen Sultans bestimmte er kurzerhand den Assad-Clan zum Teil der
»türkischen Familie«.
Kurdischer Frühling in Syrien und türkische Interessen
Interview aus: FriedensJournal Nr. 5/2012 (September(Oktober)
Es hat den Anschein, dass den
Kurden wiederholt eine Schlüsselrolle bei den militärischen
Auseinandersetzungen im Nahen Osten zukommt. So ist der kurdisch besiedelte
Norden des Iraks wohl weitgehend autonom. Ist dieses ein positives Ergebnis des
US-amerikanischen Irak-Krieges? Leben dort die Kurden heute besser als in der
Türkei?
Das ägyptische Arrangement
Aus:
Neues Deutschland vom 18. August. 2012
Karim El-Gawhary, taz-Korrespondent in
Ägypten, scheint von der Euphorie gepackt zu sein, die von Präsident Mursi’s
jüngsten Entscheidungen hervorgerufen wurde. »Ein mutiger Befreiungsschlag« sei
das, »wohl (das) wichtigste Ereignis seit dem Sturz Mubaraks«.
Freitag, 5. Oktober 2012
Friedensbewegung zum türkisch-syrischen Konflikt: Kein Öl ins Feuer!
Kriegsermächtigung
der türkischen Regierung verschärft die Spannungen
Erklärung
des Bundesausschusses Friedensratschlag
- NATO-Solidarität für Aggression?
- Türkische und deutsche Friedensbewegung sagen NEIN zu Krieg und Intervention
Kassel, 5. Oktober 2012 – Vor dem
Hintergrund einer drohenden Eskalation an der syrisch-türkischen Grenze
erklärten die Vertreter des Bundesausschusses Friedensratschlag, Murat Cakir
und Peter Strutynski, in einer ersten
Stellungnahme:
Donnerstag, 6. September 2012
Presse- und Meinungsfreiheit gewährleisten – Inhaftierte JournalistInnen freilassen!
Presseinformation:
Frankfurt/M., 06.09.2012 - JournalistInnen, Politiker und
Stiftungsvertreter aus Deutschland reisen nach Istanbul, um an dem
Prozessauftakt gegen inhaftierte JournalistInnen in der Türkei als
Prozessbeobachter teilzunehmen. Die Delegation besteht aus: Prof. Dr. Norman
Paech, Willi van Ooyen (Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen
Landtag), Jürgen Reents (Chefredakteur der Tageszeitung Neues Deutschland),
Joachim Legatis (Mitglied des Bundesvorstandes der dju in ver.di), Christoph
Nitz (LiMA-Vorstand), Wolfgang Kanz (FreundInnenkreis Andrea Wolf), Murat Cakir
(Rosa Luxemburg Stiftung Hessen) sowie die JournalistInnen Edgar Auth, Dinah
Riese, Benjamin Hiller, und Michael Backmund (Mitglied im Ortsvorstand der dju
in ver.di, München). Die Delegation wird auch Gespräche mit Gewerkschaften,
Gewerkschaftskonföderationen, zivilen Verbänden, JournalistInnen,
MenschenrechtlerInnen, Abgeordneten des türkischen Parlaments und ParteienvertreterInnen
führen. Zu ihrer Reise erklären die Prozessbeobachter:
Mittwoch, 2. Mai 2012
Die kurdische Proletarisierung
Der in Muş geborene Mehmet
Yalçın war 31 Jahre alt, als er am 25. Februar 2011 in seinem Dorf elendig
starb. Zuerst dachten die Ärzte, Mehmet leide an Tuberkulose. Doch es handelte
sich um eine chronische Pneumokoniose, Silikose. Viel zu lange hatte er Staub
eingeatmet – drei Jahre lang beim Bleichen von Jeans in einem der dunklen
Hinterhofateliers in Istanbul-Güngören. Als Niedriglöhner und ohne
Sozialversicherung.
Abonnieren
Posts (Atom)